Finaler Sieg nur Nebenschauplatz

Geschrieben von Kathrin

Am letzten Spieltag der Bezirksliga ging es sowohl für den Schachclub Geislingen als auch für dessen Konkurrenten SF Deizisau 3 um Nichts mehr. Spannung versprach der zentral in Nabern ausgetragene Spieltag trotzdem: Göppingen spielte im direkten Duell gegen Kirchheim um den Titel und steigt dank des 5:3 Sieg nun in die Landesliga auf.
Kathrin Schiffmann remisierte am Spitzenbrett frühzeitig. Debütant Finn Dolze musste nach Schwächungen an beiden Flügeln eine Figur und kurz darauf die Partie verloren geben. Auch bei Holger Ströhle sah es früh schlecht aus: Nur mit einem Verlust von gleich drei Bauern konnte er sich aus seinem Eröffnungsdebakel befreien. Danach startete er allerdings einen Gegenangriff, den sein Gegner nicht mehr parieren konnte. Die Remisen von Sebastian Schiffmann im Mittelspiel und Siegfried Bayer in undurchdringbarer Stellung änderten am bisherigen Gleichstand nichts. Adolf Köder hatte nach einem Figurengewinn leichtes Spiel und brachten die Geislinger in Führung. Uwe Kohn machte mit seinem Sieg den Geislinger Erfolg perfekt. In der Zeitnotphase spielte Kohn seine Routine aus, indem er seine Türme in Stellung brachte um seinen Freibauern auf die gegnerische Grundreihe zu bringen. Erich Neuwirths Niederlage durch eine Gabel zum 3,5:4,5 Endstand fiel daher nicht mehr ins Gewicht.
Der SC Geislingen beendet die Saison mit 12:6 Mannschaftspunkten auf dem fünften Tabellenplatz. Mit diesem Endstand in der oberen Tabellenhälfte und zwei Geislingern (Holger Ströhle und Erich Neuwirth) unter den Top-Ten der Punktescorer der gesamten Liga kann die Mannschaft durchaus zufrieden sein und entspannt in die nächste Saison blicken.

Siegesserie gerissen

Geschrieben von Kathrin

Am vorletzten Spieltag verlor der Schachclub Geislingen gegen den Titelaspiranten Göppingen 2. Ohne die Punkte der sonstigen Siegesgaranten Neuwirth und Ströhle kamen die Geislinger gegen die junge Mannschaft aus Göppingen nicht über ein 2,5:5,5 hinaus.

Holger Ströhle kam schlecht aus der Eröffnung und musste sich nach einem Fehlzug schon früh geschlagen geben. Siegfried Bayer, der einen Bauern zulasten seiner Königsstellung eroberte, konnte sich nicht rechtzeitig aus einer Fesselung befreien und verlor ebenfalls. Die Partie von Kathrin Schiffmann endete remis, nachdem ihre Gegnerin die falsche Abwicklung gewählt hatte. Statt Bauerngewinn gab es ein Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern ohne Materialvorteil. Den ersten vollen Punkt für Geislingen holte Alexander Heinrich, der wie gewohnt stark spielte und eine Figur gewinnen konnte. Adolf Köders Gegner vereitelte dessen Rochade. Bis ins Endspiel verteidigte Köder, wo er einen Freibauern nicht mehr halten konnte. Sebastian Schiffmanns Angriff wurde gekontert und er wurde durch eine schöne Kombination Matt gesetzt. Michael Thaut ließ sich in der Zeitnotphase nicht beirren und marschierte mit seinen Bauern unaufhaltsam Richtung Sieg. Erich Neuwirth kämpfte lange, konnte sich jedoch mit einem Minusbauern gegen das gegnerische Läuferpaar nicht behaupten.

Das letzte Spiel der Saison wird zentral in Nabern ausgetragen, wo Göppingen im direkten Duell gegen Kirchheim um den Titel kämpft. Geislingen befindet sich momentan auf Platz 5 und kann im letzten Spiel auch nicht mehr abrutschen.

Schachclub schlägt erneut zu

Geschrieben von Birgit

Die Erfolgsserie geht weiter: Der Schachclub Geislingen schlug Göppingen 1 verdient mit 5:3. Zunächst sah es nicht gut aus. Adolf Köder verlor nach einer falschen Abwicklung einen Turm und wenig später seine Partie. Auch die Remisen von Sebastian Schiffmann im Mittelspiel mit ungleichfarbigen Läufern, Holger Ströhle durch Dauerschach und Birgit Fleischer nach Damentausch brachten Geislingen nicht nach vorne. Die Wende leitete Erich Neuwirth ein, der nach druckvollem Spiel auf dem Königsflügel mit einem Turm gegen Springer und Läufer den gegnerischen König abdrängte und seine Mehrbauern unaufhaltsam in Bewegung setzte. Uwe Kohn behielt Nerven wie Drahtseile. Mit weniger als 2 Minuten auf der Uhr bereitete er einen Bauerndurchbruch im Zentrum vor und stellte gefährliche Mattdrohungen auf. Angesichts zweier Minusbauern im Endspiel stand Kathrin Schiffmann bereits kurz vor der Aufgabe, doch ihr Gegner verlor den Faden und vergab seinen Vorteil: Remis. Den Siegpunkt holte Michael Thaut. Mit einer Figur gegen drei Bauern tauschte er die Damen und holte sich nach und nach immer mehr Material.

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