Pflichtsieg im Schneechaos

Geschrieben von Birgit

Der Schachclub Geislingen gewann mit 5:3 gegen Schlusslicht SC Kirchheim/Teck 2 und brachte sich damit auf komfortable 4 Punkte Abstand zu einem Abstiegsplatz.

Fast hätten die widrigen Straßenverhältnisse den auswärts spielenden Geislingern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sowohl Birgit Fleischer als auch Michael Thaut wurden vom Schnee gewaltig ausgebremst und schafften es gerade noch vor Ablauf der Karenzzeit zum Spielort. Da Geislingen sowieso schon mit einem Mann weniger angetreten war, wären zwei weitere kampflose Partien fatal gewesen.  So jedoch entwickelte sich ein spannendes Duell.

Adolf Köder gewann einen wichtigen Bauern, der ihm Platz verschaffte und zu einer guten Stellung verhalf. Nach dem Gewinn einer Figur fuhr er den Sieg souverän nach Hause. Erich Neuwirth musste die Qualität geben, doch sein aktiver König und sein gut positionierter Läufer reichten im Endspiel zum Remis. Birgit Fleischer und ihr Gegner rochierten bei geschossenem Zentrum auf unterschiedlichen Seiten und starteten jeweils am Flügel des gegnerischen Königs einen Angriff. Birgit Fleischer war schneller, gewann die Dame und die Partie. Angesichts der Geislinger Führung willigte Uwe Kohn in ausgeglichener Mittelspielstellung in ein Remisgebot des Gegners ein. Holger Ströhle gewann die Qualität und baute seinen Materialvorsprung auf eine ganze Figur aus. Nach einem erzwungenen Damentausch setzte er Matt. Michael Thaut gewann zwei Bauern, die ihm im Endspiel den Sieg brachten. Alexander Heinrich kam schlecht aus der Eröffnung zwar hielt er dem stetigen Druck des Gegners lange zäh stand, doch zum Schluss reichte es nicht ganz zum Remis und er verlor.

Knappe Niederlage gegen Tabellenführer

Geschrieben von Birgit

Nur ein halber Punkt fehlte zum Remis: Am vergangenen Sonntag verlor der Schachclub Geislingen mit 3,5:4,5 gegen den Tabellenführer SF Plochingen. Dennoch kann der Schachclub zufrieden sein. Das Ergebnis hätte gegen die an allen Brettern stärker besetzte Mannschaft aus Plochingen deutlicher ausfallen können.

Als Erster durfte sich Alexander Heinrich freuen. Er erreichte in ausgeglichener Mittelspielstellung eine Punkteteilung. Uwe Kohn verwechselte in der Eröffnung die Zugreihenfolge und musste dem Gegner einen Raumvorteil im Zentrum überlassen. Ein Opfer mit Bauerngewinn brachte keine Entlastung und er verlor. Eine Niederlage musste auch Adolf Köder einstecken, der eine Figur zurücklag. Holger Ströhle spielte wie immer taktisch sehr stark und gewann einen Turm. Sein Gegner bot Schach, doch die Mattdrohung verpuffte nach einem guten Verteidigungszug und der Plochinger gab auf. In einer komplexen Stellung geriet Michael Thaut in Zeitnot. Er fand angesichts weniger Minuten auf der Uhr nicht die richtige Fortsetzung und verlor. Siegfried Bayer erging es nicht besser. Zwar kämpfte er mit einem Turm weniger noch eine Weile weiter, doch letztlich hielt seine Stellung nicht mehr zusammen. Dass das Ergebnis dennoch so knapp ausfiel, ist zwei Plochinger Totalaussetzern zu verdanken. Birgit Fleischer und Erich Neuwirth hatten beide einen Bauern weniger, dafür aber eine aktive Stellung. Nach etwa vier Stunden Spielzeit stellten ihre beiden Gegner kurz nacheinander ihre Damen ein, ein Patzer, der auf diesem Niveau nur sehr selten vorkommt.

Wichtiger Sieg

Geschrieben von Birgit

Am vergangenen Sonntag gewann der Schachclub Geislingen sein Heimspiel gegen Salach mit 5:3. Angesichts der Tabellensituation konnte man fast schon von einem Pflichtsieg sprechen.

Trotz großer nomineller Überlegenheit an allen Brettern taten die Geislinger sich gegen den topmotivierten Aufsteiger schwer. Holger Ströhle umschiffte in der Eröffnung einige Fallen und gewann im Endspiel durch eine Doppeldrohung eine Figur und die Partie. Es folgte zweimal Remis durch Uwe Kohn und Adolf Köder in ausgeglichenen Mittelspielstellungen. Erich Neuwirth hatte bereits im Mittelspiel eine Figur gewonnen. Seine Gegnerin wehrte sich lange, hatte aber letztendlich der materiellen Überlegenheit des Geislingers nichts mehr entgegenzusetzen. An Brett 6 hatten beide Kontrahenten wacklige Königsstellungen und griffen an. Birgit Fleischer war schneller. Sie gewann durch eine Doppeldrohnung die gegnerische Dame und die Partie. Michael Thaut lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab. Dadurch musste er einer Zugwiederholung ausweichen, was sich als problematisch erwies und er verlor. Am Spitzenbrett hatte Sebastian Schiffmann es mit einem Springerendspiel zu tun. Er gewann nach und nach mehrere Bauern bis sein Gegner aufgab. Spannend bis zum Schluss blieb es bei Alexander Heinrich. Er hatte einen Freibauern im Zentrum, doch sein Gegner besetzte die unterste Reihe und drohte mit Dauerschach oder sogar Matt. Der Gegner, der nichts mehr zu verlieren hatte, zog schnell, doch die Berechnung aller Varianten kostete Alexander Heinrich viel Zeit und als er einmal nicht aufpasste, fiel die Uhr und er verlor.

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