Bayer einziger Punktesammler

Geschrieben von Birgit

Eine deutliche 2,5:6,5-Niederlage musste der Schachclub Geislingen am vergangenen Sonntag gegen Göppingen 1 einstecken.

Erich Neuwirth verlor im Endspiel einen Bauern und konnte den gegnerischen Durchmarsch nicht mehr verhindern. Am Spitzenbrett stand Sebastian Schiffmann im Zentrum schlechter, was zu vielen Drohungen führte, die er irgendwann nicht mehr parieren konnte.

Für einen Lichtblick sorgte Siegfried Bayer. Er stand im Zentrum sicher, nutze eine gegnerische Schwäche am Königsflügel aus und gewann eine Figur. Damit holte er den einzigen Sieg für Geislingen. Uwe Kohns Königsflügel wackelte in der Eröffnung bedenklich, doch er zog seinen Kopf aus der Schlinge und erreichte ein Remis. Ähnlich ging es Birgit Fleischer, die sich durch eine Kombination im Mittelspiel ins Dauerschach rettete.

Gegen einen um 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner wehrte sich Adolf Köder lange, doch als er im Zentrum zurückgedrängt wurde und einen Bauern verlor, ging der ungleiche Kampf zugunsten des Göppingers aus. In einer ungewohnten Situation fand sich Holger Ströhle wieder: Anstatt wie sonst den gegnerischen König anzugreifen, musste er diesmal seinen eigenen verteidigen. Dies tat er mit Bravour und holte ein Remis. Um einen halben Punkt kämpfte auch Michael Thaut lange. Er hatte eine Qualität weniger aber dafür einen Freibauern, der ihm Gegenspiel ermöglichte. Am Ende reichte es nicht ganz und er verlor.

Überraschungscoup hauchdünn verpasst

Geschrieben von Birgit

 

Dass am Schluss nur ein halbes Brettpünktchen zur Qualifikation für die Württembergische Blitz-Mannschaftsmeisterschaft fehlen würde, hätte sich der Schachclub Geislingen in seinen kühnsten Träumen nicht gedacht. Bei der Blitz-Bezirksmannschaftsmeisterschaft am vergangenen Samstag in Ebersbach verpassten Kathrin Schiffmann, Holger Ströhle, Birgit Fleischer und Uwe Kohn den vierten Tabellenplatz tatsächlich nur um diesen halben Punkt (bei Punktgleichstand hätte Geislingen sich aufgrund des direkten Vergleichs gegen Pfullingen die Nase vorn gehabt). Nominell laut DWZ-Schnitt auf dem vorletzten Platz gesetzt, schlugen die vier Bezirksligisten höherklassige Mannschaften aus Verbands- und Landesliga und erzielten mit 16 Mannschaftspunkten aus 16 Runden einen 50% Schnitt, der weit über ihren eigenen Erwartungen lag. Eine starke Leistung zeigten Holger Ströhle mit 9,5 Punkten und Uwe Kohn mit 10,5 Punkten. Vereinsblitzmeisterin Kathrin Schiffmann hatte an Brett 1 einen sehr schweren Stand, schlug sich aber mit 7 Punkten sehr wacker. Lediglich Birgit Fleischer kam nach einem Durchhänger in der Hinrunde auf nur 4 Punkte.

 

Mannschaftsblitzmeister des Bezirks Neckar/Fils ist Bebenhausen, gefolgt von Wernau, Nürtingen und Pfullingen.

 

Dass Uwe Kohn ein guter Blitzspieler ist, bewies er auch bei der Blitz-Einzelmeisterschaft des Bezirks, die am Freitagabend ebenfalls in Ebersbach stattfand. In einem wahren Marathon, bei dem unglaubliche 23 Runden an nur einem Abend gespielt wurden, holte er sich in einem erlesenen Teilnehmerfeld mit 8 Punkten Rang 17. Bezirksblitzmeister wurde Fidemeister Georg Braun (Bebenhausen) vor Günter Kunert (Esslingen) und Fidemeister Josef Gheng (Wernau).

 

Schachclub souverän gegen Schlusslicht

Geschrieben von Birgit

Am vergangenen Sonntag siegte der Schachclub Geislingen mit 6:2 gegen den Tabellenletzten SK Wernau und befindet sich zum Jahreswechsel auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz.

Nach Uwe Kohns Remis im Mittelspiel in offener Stellung mit ungleichen Rochaden griff Holger Ströhle am Königsflügel an und setzte seine Zentrumsbauern in Bewegung. Der Gegner rettete zwar seinen König, doch die Bauern liefen bis zur Grundlinie durch und brachten den Sieg.

Nach einem ausgeglichenen Turmendspiel trennten sich Erich Neuwirth und sein Gegner friedlich mit Remis. Kathrin Schiffmann gewann im Mittelspiel erst einen Bauern und dann noch eine Figur und siegte ungefährdet. Auch Birgit Fleischer gewann früh einen Bauern, zerstörte die gegnerische Bauernstruktur und Rochade und ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen.

Siegfried Bayer dominierte seinen Gegner im Mittelspiel und gewann schließlich im Endspiel durch seine Bauernübermacht.

Den stärksten Gegner hatte Adolf Köder am letzten Brett. Er verlor die Qualität und konnte das Endspiel nicht halten. Sebastian Schiffmann hatte zwar zwei Bauern mehr, doch die gegnerischen Freibauern waren weit vorgerückt und schnürten ihn ein. Eine Stellungswiederholung hätte zum Remis geführt, doch als der Gegner versuchte, mit einer taktischen Kombination zu gewinnen, verlor er stattdessen seinen Turm und gab auf.

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