Mit einer unglücklichen 3:5 Pleite gegen die SG Filder übernahm der Schachclub Geislingen die „Rote Laterne“ in der Schach-Kreisklasse.
Da der Gegner nur mit 7 Spielern antrat , gewann Toni Schmid seine Partie kampflos. An Brett 7 begann Luis Kozul seine Partie sehr solide , musste aber nach Fesselung und anschließendem Verlust der Dame seine Partie aufgeben. Auch Stefan Menzel an Brett 5 gestaltete seine Begegnung bis ins Mittelspiel recht ausgeglichen, bis ein Leichtfigurenverlust zur Niederlage führte. Bei Juniorenspieler Zacharias Voxbrunner hatten beide Spieler im Mittelspiel Möglichkeiten das Spiel an sich zu reißen, bis ein starker Königsangriff des Gegners zur Verlust der Partie des Geislinger Schachspieler führte. Am Spitzenbrett blieb es Holger Ströhle mit den Weißen Steinen vorbehalten mit einer vorzüglichen, offensiven Angriffspartie für einen Sieg und somit zum 2:3 Zwischenstand zu sorgen. Seine Figuren harmonierten exzellent, so dass nach Qualitätsgewinn die Stellung des Kontrahenten zusammenbrach.
Da Kaven Fürst an Brett 6 in einer Sizilianischen Partie ein korrektes Opfer aufs Brett initiierte und somit positionell stark auf Vorteil stand, sah es nach einer Aufholjagd aus. Leider führte ein Fehlzug zum Verlust der Partie , so dass bei den 2 verbleibenden Partien nur noch 2 Siege den Schachclub retten konnte. Kai Schmöller an Brett 4 lehnte das mehrmalige Remisangebot seines Gegners ab und versuchte mit den schwarzen Steinen irgendwie in Vorteil zu kommen. Da der Spieler von SG Filder keine Schwäche erkennen lies musste der Geislinger Spieler trotz starker Partie mit dem Unentschieden zufrieden sein. Nach ungenauer Eröffnung von Uwe Kohn an Brett 2 in einer Skandinavischen Partie quälte er sich durch die Partie und musste einige Drohungen gegen sein König abwenden. In Zeitnot drehte er die nachteilige Stellung in eine ausgeglichene Partie , so das der Gegner in sein Remisangebot einwilligte. Die nächste Chance für den Schachclub Geislingen es besser zu machen ist beim nächsten Spieltag gegen Esslingen am 01.02.2026.
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Ströhles überragender Sieg reicht leider nicht!
